Kasimir und ich waren auf Abschiedstour im Norden von La Palma. Ich habe ja den Mietvertrag für mein Häuschen nicht verlängert und jetzt geht es erstmal wieder mit Sack und Pack zurück nach Deutschland. Aber vorher haben wir noch eine Runde durch den Norden der Insel gedreht und in La Fajana, unterhalb von Barlovento direkt auf einer Klippe am Meer übernachtet.


Auf dieser Inselspitze im Nordosten kann man zu dieser Jahreszeit sowohl den Sonnenuntergang als auch den Sonnenaufgang über dem Meer sehen und das ganz bequem im liegen aus dem Dachzelt. Ich habe aber nur den Sonnenuntergang und die Landschaft am Abend fotografiert.


Auf dem Weg dorthin habe ich noch einmal schöne Badeplätze an der Ostküste angeschaut und war im Lorbeerwald von Los Tilos.




Am nächsten Tag sind wir dann über den Roque de los Muchachos gefahren, weil ich schauen wollte, ob dort schon die Tajinasten blühen, erstaunliche Pflanzen, die es nur hier auf den Inseln gibt und die ab Mai fantastisch blühen. Ja, eben erst ab Mai und nicht schon ende April. Aber natürlich habe ich im Netz ein Bild gefunden, wo ich euch diese ungewöhnlichen Pflanzen in voller Blüte zeigen kann.


Das rechte Bild habe ich jetzt ende April aufgenommen. Ich glaube, das ist die gleiche Stelle wie auf dem linken Bild aus dem Netz. Die kleine Schwester dieser großen Tajinaste blüht allerdings schon kräftig und auch sonst ist die Insel schon wieder ein wahres Blütenparadies.



Zum Abschied musste ich natürlich auch noch einmal an den Rand der Caldera, die sich an diesen Tag in Wolken gehüllt hatte, aber mit einer fantastischen Fernsicht auf den Teide.



Und zum Abschied der letzte Sonnenuntergang von meiner Terrasse. Ich werde diesen Ausblick vermissen, aber wie sagte schon Hesse: „Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andere, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben:“

Wunderschön der Bericht über den Segel-Törn – du bist ja nicht kleinzukriegen – kein Seegang macht dir was und nur Wasser um dich herum scheint dich nicht abzuschrecken. Dank für die Bilder und den Bericht. Und nun lese ich sentimental den Bericht Abschied von La Palma – ich hoffe, dass das kein ewiger Abschied ist, sondern dass du dich doch ab und zu noch mal auf der Insel sehen läßt. Alles Gute und viel Erfolg mit dem nächsten Projekt – Carina, die Wanderin zwischen La Palma und Thüringen
Ja, ich mag das Reisen mit dem Schiff. Jetzt sitze ich schon wieder auf der Fähre zum Festland und freue mich auf die Reise. Wir sind ja auch immerhin 36 Stunden auf dem Meer.