Fogo – das ist nicht nur die Insel, sondern vor allem der Pico de Fogo, der zweitgrößte Vulkan im Atlantik nach dem Teide auf Teneriffa.

Doch bevor wir den Vulkan besuchten gab es erstmal wieder einen Stadtrundgang in Sao Filipe, dem Hauptort der Insel.



Rathaus und Kirche im strahlenden blau/weiß, zusammen mit rot sind das die Farben der Kapverdischen Flagge. Auch hier gab es eine Markthalle und einen schönen schwarzen Stadtstrand.



Auf dem rechten Foto ist am Horizont die Nachbarinsel Brava zu sehen. Der Strand ist nur zum Anschauen und Sonnenbaden geeignet, denn die Brandung und die Strömungen machen das Baden hier unmöglich. Der Ort Sao Filipe war deutlich schöner als die vorherige Stadt. Hier gibt es viele Fassaden mit Wandmalereien.



Und dann ging es hinauf auf 1700 Meter nach Cha des Caldeiras, ein Ort der in der Caldera, also im Vulkankegel liegt. Rund um den Ort erstrecken sich die mehrere hundert Meter hohen Wände der Caldera und an der einen Seite der Pico de Fogo mit knapp 3000 Meter Höhe. Dort kann man bis zum Kraterrand hinaufsteigen, was aber nur zwei aus unserer Gruppe gemacht haben – ich nicht. Wir sind alle zum kleinen Pico gewandert, was auch schon beeindruckend war.






Die Staubfahnen im oberen Teil des letzten Bildes stammen von den Bergsteigern, die vom großen Pico herunterkommen. Es ist eine unglaubliche Landschaft und auch wenn der Vulkan zirka alle 20 Jahre ausbricht – zuletzt 2014 – kehren die Menschen immer wieder dorthin zurück und bauen ihre Dörfer neu auf. Es gibt dort eine uralte Tradition von runden Häusern, die so schon von den entlaufenden Sklaven im 14. Jahrhundert dort gebaut wurden.


Und die schönsten Farbtupfer in dem dunklen Vulkangestein waren – natürlich passend zur Jahreszeit – die Weihnachtssterne. Nicht als Topfpflanze sondern als große Büsche standen sie überall vor den Häusern. Sonst ist die Vegetation dort oben etwas rar, nur der Innenhof von unserer Pension war üppig grün.



Die Pension Marisa ist ein ganz wunderbarer Ort. Es gibt dort Rundhütten mit Hängematte auf dem Dach, Zimmer mit natürlicher Fußbodenheizung durch die noch warme Lava dadrunter und ein großartiges Restaurant, betrieben von Marisa, die ihre Kochkünste in Frankreich erlernt hat. Ihr Mann Mustafa hat den Klettersport nach Fogo gebracht. Mehr dazu unter diesem Link:https://www.outdoor-magazin.com/klettern/tanz-auf-dem-vulkan/ Und wer jetzt Lust bekommen hat nach Fogo zu reisen hier der Link zu Marisa:https://www.fogo-marisa.com Für mich war die Zeit dort viel zu kurz, aber nach zwei Tagen ging es weiter auf die nächste Insel.
