Diese Insel ist das unglaublichste Stück Erde, das ich bisher gesehen habe. Auf engstem Raum so unterschiedliche Landschaften, dass ich sie nicht beschreiben kann. Und die Fotos können nur ansatzweise meine Eindrücke wiedergeben.

Direkt von der Fähre aus ging es los zu unserer ersten Wanderung im Süden der Insel.





Nach der Wanderung sind wir über einen Pass auf die andere Seite der Insel gefahren und dort wurde es dann ganz grün.


Am nächsten Tag folgte eine Wanderung durch das fruchtbare Paul-Tal. Dort wird auf den Terrassenfeldern alles mögliche angebaut, überwiegend aber Kaffee, Orangen und Zuckerrohr.






Santo Antao ist die einzige Insel der Kapverden, wo es durch den Regen und über Quellen genügend Wasser gibt. Alle anderen Inseln erhalten einen großen Teil ihres Wassers über Meerwasserentsalzung. Auf Santo Antao hatten wir auch die allerschönste Unterkunft auf der Reise, das Mamawati Ecovillage Resort.



Das rechte Bild ist der Blick vom Balkon meines Zimmers. Die Zimmer sind in einzelnen kleinen Häusern untergebracht, die an einem Steilhang über dem Atlantik verteilt sind. Man hört dort nichts weiter als das Rauschen des Meeres. Von dort führte unsere dritte Wanderung über einen wunderschönen Küstenweg mit viel auf und ab vorbei an dem schönsten Dorf der Insel.









Ziel war an dem Tag Ponta do Sol, ein Örtchen mit einem kleinen Fischerhafen, der durch eine hohe Mauer vor der heftigen Brandung des Atlantiks geschützt ist. Man kann sich kaum vorstellen, dass die Fischer dort tatsächlich mit diesen kleinen Booten hinausfahren auf das tosende Meer.


Die Zeit auf Santo Antao war für mich viel zu kurz, aber jetzt weiß ich ja, dass es diesen schönen Flecken Erde gibt und vielleicht ergibt sich ja noch einmal eine Gelegenheit, länger hierher zu fahren. Für uns ging es weiter auf die nun fünfte Insel dieser Reise nach Sal.
Liebe Hema,
staunend verfolge ich, wo du dich gerade umsiehst 🙂 Viel Freude noch und liebe Grüße
Anne
Hi Helma, das sind ja Wahnsinns Eindrücke. Monumental. Gewaltig. Das die Menschen dort noch Häuser bauen und die Erde bewirtschaften ist für mich unbegreiflich. Ganz überwältigend